Gewöhnlicher Löwenzahn oder doch die Pusteblume Teil 2

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Im ersten Teil haben Sie erfahren, dass der Löwenzahn eine tolle Ergänzung für Ihren Speiseplan ist. Von der Wurzel bis zur Blüte sind alle Pflanzenteile verwertbar. Sie können beim Abnehmen helfen, als Muntermacher wirken und Speisen schmackhafter machen.

Besonders im Frühjahr gibt es viele verschiedene Kombinationsmöglichkeiten für leckeren Löwenzahn-Salat. Ob allein, mit anderen Wildpflanzen, Tomaten, Zucchini oder Pilzen – junge Löwenzahnblätter sind eine wild-aromatische Grundlage für grünen oder bunten Salat. Für mehr Biss sorgen Sonnenblumen-, Kürbis- oder Wassermelonenkerne. Die Blätter sind jedoch den ganzen Sommer und bis spät in den Herbst hinein nutzbar und können auch noch kurz vor dem Winter das Immunsystem stärken.

In den Blättern ist besonders viel Vitamin C und Provitamin A enthalten. Zur Dekoration Ihrer Gerichte können Sie auch einige Löwenzahnblüten hinzugeben, die ebenfalls essbar sind.

AROMATISCHER LÖWENZAHNSALAT
Für eine Portion benötigen Sie folgende Zutaten: Löwenzahnblätter Kürbis- und Sonnenblumenkerne Kräuteressig Pflanzenöl wie zum Beispiel kalt gepresstes Olivenöl Honig oder als vegane Alternative Agavendicksaft, Salz, Pfeffer.

So wird der Löwenzahnsalat zubereitet:
Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten und abkühlen lassen. Für die Salatsoße Kräuteressig, Öl, Salz, Pfeffer und etwas Honig vermischen. Die Löwenzahnblätter dazu geben, mit der Soße vermengen und die gerösteten Kerne darüber streuen. Fertig zum Servieren! Die Mengen der Zutaten können Sie je nach Geschmack variieren und ergänzen.

Tipp: Wenn Ihnen der Löwenzahn zu bitter ist, lassen Sie die Blätter etwa eine Stunde in Salzwasser ziehen. Dadurch lösen sich die Bitterstoffe, und der selbst geerntete Löwenzahn wird noch milder und bekömmlicher. Bitter gesund ist!

LÖWENZAHNBLÜTEN HUMMUS
ZUATEN

  • 150 g Kichererbsen
  • 2 EL Sesammus
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Süßungsmittel deiner Wahl (Dattelpaste, Honig, …)
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • ca. 10 g frischer Ingwer oder ca. 1 TL getrocknetes Ingwerpulver
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 Prise Salz
  • 10 – 15 Löwenzahnblüten

ZUBEREITUNG
150 g Kichererbsen über Nacht einweichen. Durch das Einweichen sind sie schneller gar und leichter verdaulich. Am Morgen das Wasser wegschütten, die Kichererbsen spülen und in frischem Wasser bei niedriger Temperatur ca 1 1/2 Stunden kochen und abkühlen lassen.

Wenn es mal schnell gehen muss, können auch 250 g gekochte Kichererbsen im Glas verwendet werden. Zitronensaft, Süßungsmittel und Ingwer im Personal Blender oder Mixer pürieren. Die restlichen Zutaten hinzufügen, alles mixen bis eine feine Creme entsteht, abschmecken und die ausgezupften gelben Blütenblätter unterrühren. Mit Blütenblättern und Löwenzahnstengeln – längs geschnitten und gewässert – dekorieren.

Viel Spaß beim Sammeln und Ausprobieren,
Ihre Bärbel Strecker

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