Nachhaltig studieren – mein Alltag zwischen Hörsaal, Haltung und Handeln

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Ich bin 19, studiere und lebe – wie viele in meinem Alter – irgendwo zwischen Vorlesungen, Nebenjob und dem Versuch, mein Leben halbwegs im Griff zu haben. Nachhaltigkeit war für mich lange eher ein „Ja, sollte man machen“-Thema. Aber irgendwann kam der Punkt, an dem ich gemerkt habe: Es bringt nichts, nur darüber nachzudenken. Man muss anfangen.

Nicht perfekt. Aber ehrlich.

 
Nachhaltig studieren – geht das überhaupt?
Die kurze Antwort: Ja.
Die ehrliche Antwort: Ja, aber nicht immer konsequent.

Zwischen Mensa, Zeitdruck und begrenztem Budget wirkt Nachhaltigkeit manchmal wie ein Extra, das man sich „leisten“ können muss. Aber ich habe gelernt: Es sind nicht die großen Veränderungen, die den Unterschied machen – sondern die kleinen Entscheidungen im Alltag.

Meine alltagstauglichen Tipps
1. Weniger ist oft mehr
Ich kaufe bewusster ein – egal ob Kleidung, Technik oder Lebensmittel. Lieber einmal überlegen: Brauche ich das wirklich?

2. Secondhand statt neu
Gerade als Student spart man Geld – und Ressourcen. Kleidung, Möbel oder Bücher gibt’s oft gebraucht in richtig gutem Zustand.

3. Nachhaltig unterwegs sein
Ich nutze meistens das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel. Das ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern oft auch entspannter als Parkplatzsuche und Stress.

4. Eigenen Becher und Box mitnehmen
Klingt banal, macht aber viel aus. Kaffee to go oder Essen aus der Mensa – so vermeide ich unnötigen Müll.

5. Kleine Routinen entwickeln
Licht aus, bewusst heizen, Wasser sparen – das sind keine großen Aktionen, aber sie summieren sich.

 
Vom Bewusstsein zur Handlung
Ich glaube, das Schwierigste ist nicht zu wissen, was nachhaltig ist – sondern es wirklich umzusetzen.

Wir alle kennen diese Gedanken:

  • „Eigentlich müsste ich…“
  • „Ich sollte mehr darauf achten…“

Der Unterschied entsteht genau hier: zwischen Wissen und Handeln.

Was mir geholfen hat:

  • Klein anfangen: Nicht alles auf einmal ändern wollen
  • Dranbleiben statt perfekt sein: Es geht nicht um Perfektion
  • Eigene Werte ernst nehmen: Wenn mir etwas wichtig ist, sollte es sich auch in meinem Alltag zeigen

Nachhaltigkeit ist für mich kein Trend mehr – sondern eine Entscheidung. Jeden Tag ein bisschen neu.

 
Warum das auch für Familien spannend ist
Vielleicht fragt ihr euch: Was hat das mit Familienleben zu tun?
Eine ganze Menge. Denn viele Gewohnheiten entstehen früh. Wenn Kinder sehen, dass bewusst konsumiert wird, dass Dinge wertgeschätzt werden und dass man Verantwortung übernimmt, nehmen sie das ganz selbstverständlich mit.

Und ganz ehrlich: Ich hätte mir gewünscht, früher mehr davon gelernt zu haben.

 
Euer SCHLAUmex Creator
Amadeus

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