Am Karfreitag wird dem Sterben von Jesu Christi am Kreuz gedacht,
in Deutschland wird dieser Tag oft sehr still verbracht.
Ungeschmückt bleibt an diesem Tag der Altar,
auch die Kirchenglocken sind nicht verfügbar.
Am Karsamstag steht die Grabesruhe im Vordergrund,
am Ostersonntag taten viele die Auferweckung Jesu von den Toten kund.
Ostern markiert außerdem das Ende der vierzigtägigen Fastenzeit,
in reformatorischen Kirchen steht dafür auch der Name Passionszeit bereit.
Das KAR in Karfreitag hat sein Zuhause in einem althochdeutschen Wort,
wird mit den Bezeichnungen Klage, Kummer oder auch Trauer beschrieben dort.
Warum haben Ostereier an Ostern eine so große Bedeutung?
Sie stehen für neues Leben und Fruchtbarkeit – das nur so zur Ergänzung.
Doch welche Bräuche gibt es so,
von Deutschland bis nach Mexico?
In Deutschland wird am Karfreitag statt Fleisch, Fisch gegessen,
mit diesem Symbol gaben sich Christen zu erkennen und vertraten ihre Interessen.
In Frankreich werfen Kinder Ostereier in die Luft,
wessen Ei als erstes den Boden berührt wird als Verlierer eingestuft.
In der Schweiz durfte man früher nur barfuß vor die Tür, um die Erde nicht zu stören,
die Italiener auf ihre Torta di Pasquetta schwören.
Wer in England von einem Weidenkätzchenzweig berührt wird hat im Jahr Glück,
in Schottland greifen die Menschen auf keltische Bräuche & Traditionen zurück.
Überall auf den Hügeln der Highlands werden Osterfeuer entzündet,
darin liegt die Vertreibung der kalten Jahreszeit begründet.
In Bulgarien werden Ostereier geworfen, statt versteckt,
das Jahr vom Sieger, dessen Ei nicht zerbricht, voller Erfolg steckt.
In Mexico sich indianische und christliche Bräuche vereinen,
u.a. bunte Girlanden, fröhliche Gesänge & Trommelmusik überall erscheinen.
gedichtet von Corina Puskaric
Die Gedichte-Fee



