Uni, Abgaben, Nebenjob, Freunde sehen, vielleicht noch ein bisschen Schlaf – und irgendwo dazwischen soll man auch noch „gesund leben“. Klingt erstmal wie ein weiteres To-do auf einer ohnehin viel zu langen Liste.
Ich bin jetzt 20 studiere und merke ziemlich schnell: Wenn ich mich nur von Kaffee, schnellen Snacks und Sitzmarathons ernähre, fühlt sich mein Kopf irgendwann genauso träge an wie mein Körper. Fitness und Gesundheit sind für mich deshalb keine Perfektionssache, sondern eher eine Art Stabilitätsanker im Alltag.
Fit bleiben trotz Uni-Stress: Es muss nicht kompliziert sein
Viele denken bei „Fitness“ sofort an Fitnessstudio, strikte Pläne oder tägliche 10.000 Schritte. Ehrlich gesagt: Das funktioniert im Studienalltag oft nur theoretisch.
Was für mich wirklich funktioniert, sind kleine, realistische Gewohnheiten:
1. Bewegung in den Alltag einbauen
Ich gehe öfter zu Fuß oder fahre mit dem Rad zur Uni. Selbst kleine Wege machen einen Unterschied. Auch Treppen statt Aufzug klingt banal, summiert sich aber über die Woche.
2. Kurze Workouts statt perfekter Pläne
Ich habe gelernt: 15–20 Minuten Training sind besser als gar keins. YouTube-Workouts im Zimmer oder kurze Bodyweight-Einheiten reichen oft schon, um mich wieder wach zu fühlen.
3. Essen ohne großen Aufwand, aber bewusst
Zwischen Vorlesungen greife ich schnell zu Snacks. Trotzdem versuche ich, ein paar Basics einzuhalten: Wasser trinken, Obst dabeihaben, einfache Mahlzeiten vorkochen. Es geht nicht um „perfekt gesund“, sondern um „besser als nur Chips“.
4. Schlaf ernst nehmen (auch wenn’s schwer ist)
Der Klassiker: „Ich lerne noch kurz“ wird schnell zu „Es ist 2 Uhr nachts“. Ich merke aber deutlich, dass mein Kopf am nächsten Tag ohne Schlaf einfach nicht funktioniert. Schlaf ist kein Luxus, sondern Voraussetzung.
Mentale Gesundheit: Sport als Ausgleich
Studieren ist nicht nur körperlich, sondern auch mental anstrengend. Prüfungsphasen können Druck erzeugen, der sich kaum wegdiskutieren lässt.
Für mich ist Sport dabei kein Leistungsthema, sondern eher ein Ventil.
Warum Bewegung im Kopf hilft
Nach dem Training bin ich nicht nur körperlich müder, sondern mental sortierter. Stress wird irgendwie „kleiner“. Probleme wirken weniger überwältigend, weil der Körper wieder im Gleichgewicht ist.
Sport als Pause, nicht als Pflicht
Ich habe aufgehört, Sport als zusätzliche Aufgabe zu sehen. Wenn ich gestresst bin, gehe ich laufen oder mache eine kurze Einheit zu Hause – nicht weil ich „muss“, sondern weil es meinen Kopf freimacht.
Auch kleine Dinge zählen
Spazieren gehen, Musik hören und dabei bewegen oder einfach mal eine Runde raus ohne Ziel – das wirkt oft unterschätzt, hilft aber enorm gegen Kopfchaos.
Mein Fazit
Gesundheit im Studium ist kein perfekter Lifestyle. Es ist eher ein ständiges Austarieren zwischen „Ich sollte“ und „Ich kann gerade“.
Ich versuche, nicht alles richtig zu machen, sondern genug richtig, damit ich mich wohlfühle: ein bisschen Bewegung, ein bisschen Struktur, ein bisschen Ruhe. Und genau das macht für mich den Unterschied zwischen Durchhalten und wirklich gut klarkommen.
Euer SCHLAUmex Creator
Amadeus



