Akzeptanz in der Familie – Warum gerade unsere kleinen Unterschiede das Zusammenleben bunt machen
Hand aufs Herz: Gibt es in eurer Familie jemanden, der morgens schon fröhlich singt, während der Rest noch nicht einmal die Augen richtig geöffnet hat?
Oder den einen Menschen, der den Geschirrspüler grundsätzlich anders einräumt? Den Socken-Sammler, den Dauererzähler, den Chaos-Künstler oder den Familienplaner, der am liebsten schon den nächsten Sommerurlaub organisiert?
Willkommen im ganz normalen Familienleben!
Jede Familie besteht aus ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten. Jeder bringt eigene Stärken, Vorlieben, Macken und Gewohnheiten mit. Genau das macht Familien lebendig – und manchmal auch ziemlich herausfordernd.
Toleranz beginnt im Alltag
Der Tag der Toleranz am 25. September erinnert uns daran, dass Zusammenleben nicht bedeutet, immer einer Meinung zu sein. Es bedeutet vielmehr, Unterschiede zu akzeptieren und einander mit Respekt zu begegnen.
Kinder lernen Toleranz nicht aus Büchern. Sie erleben sie jeden Tag zu Hause.
Wenn Eltern unterschiedliche Meinungen ruhig besprechen, Geschwister lernen, Kompromisse zu schließen, oder jemand akzeptiert wird, obwohl er Dinge anders macht, entsteht ein wertvolles Vorbild.
Niemand ist perfekt – und das ist gut so
Vielleicht isst ein Kind grundsätzlich keine Tomaten.
Vielleicht braucht jemand morgens absolute Ruhe.
Vielleicht liebt Oma Krimis, während Opa lieber Tierdokumentationen schaut.
Und vielleicht räumt Papa die Spülmaschine “falsch” ein – zumindest aus Mamas Sicht.
Genau diese kleinen Eigenheiten sorgen oft für die schönsten Familiengeschichten.
Wer lernt, darüber auch einmal zu schmunzeln, erkennt schnell: Unterschiedlich zu sein ist kein Problem. Es ist eine Bereicherung.
Akzeptanz macht Familien stark
Toleranz bedeutet nicht, alles gut finden zu müssen.
Sie bedeutet, andere Menschen in ihrer Persönlichkeit anzunehmen, auch wenn sie anders denken, fühlen oder handeln.
Kinder, die erleben, dass ihre Meinung zählt und sie mit ihren Besonderheiten angenommen werden, entwickeln Selbstvertrauen und lernen gleichzeitig, auch andere zu respektieren.
So entsteht eine Familienkultur, in der sich jeder sicher und wertgeschätzt fühlen kann.
SCHLAUmex-Tipp zum Tag der Toleranz
Probiert heute doch einmal die “Das-mag-ich-an-dir”-Runde aus.
Jedes Familienmitglied nennt reihum eine Eigenschaft, die es an einer anderen Person besonders schätzt – gerne auch eine kleine Eigenheit, über die sonst oft gelacht wird.
“Ich mag, dass du immer alle zum Lachen bringst.”
“Ich finde toll, dass du so gut zuhören kannst.”
“Auch wenn dein Zimmer manchmal chaotisch ist – deine Kreativität begeistert mich.”
Diese wenigen Minuten können den Blick aufeinander verändern und zeigen, wie wertvoll unsere Unterschiede wirklich sind.
Denn eine Familie muss nicht gleich sein, um zusammenzuhalten. Sie muss sich gegenseitig akzeptieren.
Eure SCHLAUmex-Redaktion



