Der erste Monat im Studium – alles ist neu: neue Stadt, neue Leute, neue Verantwortung. Für viele beginnt im September nicht nur ein neuer Lebensabschnitt, sondern auch der Einstieg in die finanzielle Selbstständigkeit.
Budgetplanung leicht gemacht – so behalte ich den Überblick
Als ich ausgezogen bin, war ich ehrlich gesagt überfordert: Miete, Versicherung, Essen, Semesterticket – plötzlich gab es viele Posten, an die ich nie gedacht hatte. Heute weiß ich: Ein einfaches System spart Nerven (und Geld).
Meine 5-Schritte-Budgetformel:
- Einnahmen klären: BAföG, Kindergeld, Nebenjob, Unterstützung – alles auflisten.
- Fixkosten notieren: Miete, Versicherungen, Handy, Streamingdienste etc.
- Variable Kosten planen: Essen, Freizeit, Kleidung, Lernmaterial.
- Puffer einbauen: Ich plane jeden Monat 50 € für Überraschungen.
- Tool nutzen: Ich tracke mein Budget mit einer kostenlosen App (z. B. Money Manager oder Finanzguru).
Nebenjob + Studium = möglich – mit guter Planung
Ich arbeite als Werkstudent in einer sozialen Einrichtung, etwa 12 Stunden die Woche. Es macht nicht nur Spaß, sondern bringt mir auch wertvolle Praxiserfahrung. Trotzdem: Es gab Momente, in denen ich gemerkt habe, dass die Balance schwierig wird.
Meine Tipps zur Balance:
- Nicht zu viel auf einmal: Lieber 10–15 Stunden arbeiten, dafür aber konzentriert studieren.
- Lernzeiten blocken: Ich reserviere mir bestimmte Wochentage fürs Studium – das gibt Struktur.
- Kommunikation mit Arbeitgeber: Klare Absprache bei Prüfungsphasen hilft, den Stress zu reduzieren.
- Freie Tage bleiben frei: Pausen sind kein Luxus, sondern notwendig – auch mental.
Ich habe gelernt: Finanzielle Selbstständigkeit bedeutet nicht nur Rechnungen zahlen, sondern Verantwortung übernehmen – und dabei sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren. Es ist ein Lernprozess, der mit jedem Monat leichter wird.
Euer Amadeus



